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<h3>Führung durch den ehemaligen Rüstungsstandort. Zwei Kilometer von Hess.-Lichtenau entfernt befinden sich die Reste der im Dritten Reich errichteten "Fabrik Hessisch Lichtenau zur Verwertung chemischer Erzeugnisse". Diese Fabrik die früher den Tarnnamen Friedland trug war die zweitgrößte Sprengstofffabrik mit angeschlossenen Füllstellen im damaligen Deutschland. Die unzähligen Gebäude, die heute auf dem über 230 Hektar großen Areal strahlen eine düster-morbide, zum Teil eigenartige Aura aus. Ohne Rücksicht auf Mensch oder Natur wurde unter zum Teil heutzutage fast unvorstellbaren Bedingungen Sprengstoff produziert und dieser in Granaten, Minen, Bomben und Zündern verfüllt. Heute sind viele mittelständige und kleine Betriebe in dem jetzt als Gewerbegebiet ausgewiesenen Hirschhagen ansässig.</h3> |